528-Tetra

Einleitungsseite

Deutschland
Goodeiden allgemein
Tapatia occidentalis

Allodontichthys
      hubbsi
      polylepis
     tamazulae
      zonistius
Alloophorus
      robustus
Allotoca
      Aquiles Serdan
      catarinae
      diazi
      dugesii
      goslinei
      maculata
      meeki
      regalis
      zacapuensis
Ameca
      splendens
Ataeniobius
     toweri
Chapalichthys
      encaustus
      pardalis
      peraticus
      La Mintzita
Characodon
      audax
      Los Berros
      Abraham Gonzales
      Amado Nervo
      Los Pinos
      Guadalupe-Aguilera
      27-de-Noviembre
      garmani
     lateralis
     Ojo de Agua de S.J.
     Nombre de Dios 
Girardinichthys
      ireneae
      multiradiatus
      turneri
      viviparus
Goodea
      atripinnis
Ilyodon
      amecae
      furcidens
      spec. comala
      cortesae
     whitei-lennoni
     xantusi
Skiffia
      bilineata
      francesae
      lermae
      multipunctata
      spec. Zacapu
Xenoophorus
      captivus
      spec. Illescas
Xenotaenia
      resolanae
Xenotoca
      eiseni
      melanosoma
      spec. San Marcos
      variata
Zoogoneticus
      purhepechus
      quitzeoensis
      tequila

Aqualog
links
Reisebericht 1 UWE DOST
Reisebericht 2 UWE DOST
(UWE DOST)
Universitaet Morelia
Wasserwerte

Guenter Ellenberg

© Alle Rechte vorbehalten.
 2000 - 2011
Guenter Ellenberg

 

Goodeiden allgemein

Sobald die Sprache auf Lebendgebärende Fische kommt, denken viele sofort an Guppys, Platys, Schwertträger, da es sich hierbei um die wohl bekanntesten Vertreter der Lebendgebärenden (Poeciliidae) handelt. Kaum jemanden ist in diesem diesem Zusammenhang die Familie Goodeidae, Unterfamilie Goodeinae, bekannt.

Diese Informationen haben daher vorrangig das Ziel, Ihnen diese wirklich interessanten Fische näher zubringen.

Die Lebendgebärenden Hochlandkärpflinge (Goodeiden) sind eine im Artumfang kleine, biologisch jedoch überaus interessante Fischfamilie der Ordnung Cyprinodontiformes. In der Vergangenheit zählte man die 25-40 Arten der 15 Gattungen der Lebendgebärenden Zahnkarpfen zu den Goodeiden, die sich von den Poeciliiden und anderen Lebendgebärenden unter anderem durch eine Einkerbung in der Afterflosse bei den Männchen unterscheiden.

In der Arbeit von PARENTI (1981) zur Klassifikation der Cyprinodontiformes wird die Familie Goodeidae um zwei eierlegende Gattungen aus dem Death Valley und aus dem Osten von Nevada, USA, erweitert: Empetrichthys und Crenichthys. Darüber hinaus gibt es weitere Merkmale, die diese beiden Gattungen von den anderen Goodeiden unterscheiden; z. B. fehlen den Arten beider Gattungen die Bauchflossen. PARENTI unterteilt die Familie Goodeidae in zwei Unterfamilien: Empetrichthyina mit den Gattungen Empetrichthys sowie Crenichthys und Goodeinae mit den anderen Gattungen. Die eierlegenden Gattungen der Unterfamilie Empetrichthyinae werden hier nicht weiter behandelt. Es werden nur die Gattungen der Unterfamilie Goodeinae behandelt, die im folgenden als Goodeiden bezeichnet werden.

 

530-05 Verbreitungsgebiet_Goodeiden_Mexiko-Karte_4sek
Die schwarzen Felder zeigen das Verbreitungsgebiet der Goodeiden in Mexiko.

 

Die Goodeiden sind in einem beschränkten Bereich im mexikanischen Zentralhochland beheimatet. Hier leben sie - je nach Gattung - in unterschiedlichen Biotopen (kleine Seen, große Gewässer, langsam - bis schnell fließende, kleine und große Flüsse). Wie überall im Tierreich formen auch hier Umwelt und Nahrung den Fisch. Die Evolution der Goodeiden ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Anpassung an ökologische Nischen. Es finden sich daher Fleischfresser mit konischen Zähnen und kurzem Darm, Pflanzenfresser mit zweispitzigen Zähnen und langem Darm und Allesfresser mit unterschiedlichem Zahnbau und variablen Darmlängen.

Auch der Lebensraum formt den Körperbau.
Unter den Goodeiden findet man - wie bei den meisten Knochenfischfamilien - alle Ökoformen vom Oberflächenfisch über Freiwasser- und Gedecktschwimmer bis zu grundbewohnenden Arten. So haben einige schnell schwimmende Flussfische (z. B. Ilyodon) stromlinienförmige Körper, während Bewohner von Tümpeln, Teichen und Seen (z. B. Xenotoca, Skiffia, Zoogoneticus) hochrückig gebaut sind. Andere Arten wiederum leben bodenorientiert und haben dadurch ihre Körperform, das Aussehen und ihr Schwimmverhalten den bodenbewohnenden Chichliden und Barschen entsprechend angeglichen. Stellvertretend sei hier nur Alloophorus robustus genannt.

Bedingt durch den kalkhaltigen Untergrund der Lebensräume sind die Goodeiden an ein Leben in hartem Wasser mit neutralen bis mehr alkalischen pH-Werten angepasst. Als Hauptverbreitungsgebiet der Hochlandkärpflinge gilt das Rio-Lerma-Becken und die daran angrenzenden Flussysteme in Zentralmexiko. Eine Kette von hohen Vulkanen säumt mehrere Hochtäler. Das zentrale Hochland Mexikos weist nur geringe Niederschläge, aber starke Schwankungen der Temperaturen sowohl zwischen den Jahreszeiten als auch im Tages- und Nacht-Rhythmus auf. In den höher gelegenen Lebensräumen ist morgens durchaus mit Rauhreif und einer dünnen Eisschicht auf dem Wasser zu rechnen, während am Tage die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt. Die Temperaturunterschiede sind dadurch sehr beträchtlich.

An Fossillienfunden lässt sich belegen, dass sich die Goodeiden vor etwa 20-25 Millionen Jahren im zentralen Hochland Mexikos ausbreiteten und entsprechend den unterschiedlichsten Lebensräumen die verschiedensten Formen entwickelten.

Der erste Bericht über einen lebendgebärenden Goodeiden stammt aus dem Jahre 1772. Es handelte sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Girardinichthys viviparus.

Die meisten Goodeiden wachsen relativ schnell und erreichen nach spätestens 6 Monaten (einige Arten auch schon früher) die Geschlechtsreife. Andererseits können Goodeiden aber für Aquarienverhältnisse auch ziemlich alt werden. Bei kleinen Arten kann man von ca. 3 Jahren, bei mittleren Arten von 4 Jahren und bei größeren Arten von 7-10 Jahren Lebenserwartung ausgehen.
Wissenschaftlich erlangten die Goodeiden erst relativ spät das Interesse und waren daher in der Aquaristik auch nahezu unbekannt. Bis zur Beschreibung von Ameca splendens durch MILLER & FITZSIMMONS (1971) galten viele dieser Gattungen praktisch als unbekannt. Diese Art entpuppte sich als sehr unterschiedlich zu den allgemein bekannten Lebendgebärenden, so dass sie ein hohes Interesse bei den Freunden der Lebendgebärenden hervorrief - und das sowohl in Europa als auch in den USA. Das Resultat war, dass andere, bis dahin noch unbekannte Goodeiden innerhalb nur weniger Jahre in der Aquaristik auftauchten.

Heute ist das Interesse an Goodeiden zwar immer noch vorhanden, jedoch ist die euphorische Aktivität von Mitte bis Ende der 70er Jahre zu einer mehr nüchternen Betrachtungs- und Handhabungsweise geworden. Von 1939 bis 1971 wurden Goodeiden zwar immer wieder wissenschaftlich untersucht, aber systematisch wurde die Familie praktisch nicht bearbeitet. Bis in die 70er Jahre hinein fristeten die Goodeiden mehr oder weniger ein Schattendasein bei den Wissenschaftlern.
Dieser Zustand hat sich heute allerdings erfreulicherweise geändert, so dass jetzt von einer gut untersuchten Fischfamilie gesprochen werden kann; wenngleich die Einteilung oder Zugehörigkeit mancher Gattungen und Arten auch heute noch umstritten ist. Bedingt durch die teilweise große Variationsbreite (und Neuentdeckungen?) sind sicher noch weitergehende Beobachtungen erforderlich.

Auch die Tatsache, dass die entwicklungsgeschichtliche Artbildung möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist, muss berücksichtigt werden. Dadurch lässt sich möglicherweise auch die große Artvarianz bei einigen Gattungen erklären. Die Artvarianz ist gelegentlich so ausgeprägt, das verschiedene Autoren unterschiedliche Ansichten über die Gattungszugehörigkeit haben. Betroffen hiervon sind zum Beispiel Allotoca diazi, Chapalichthys pardalis, Goodea atripinnis und Ilyodon whitei. Hier wird die Zukunft sicher noch Änderungen in der Gattungs- oder Artzugehörigkeit bringen.
Goodeiden unterscheiden sich auch beim Befruchtungsvorgang von den Poeciliiden. Sie vollführen zwar auch eine innere Befruchtung, besitzen aber kein hochspezialisiertes, kompliziert aufgebautes Begattungsorgan (Gonopodium). Vielmehr verfügen die Goodeiden-Männchen über einen beweglichen Hautzipfel (Andropodium) am Ansatz der Anale und Geschlechtsöffnung. Es stellt auch das am deutlichsten sichtbare aller signifikanten Unterscheidungsmerkmale dar (neben z. B. der Ernährung der Embryonen über Trophotaenien).
Es findet bei den Goodeiden auch keine Vorratsbefruchtung statt. Vielmehr muss jeder Trächtigkeit eine erneute Paarung vorausgehen.
 

 

08 Gonopodium
  

07 Andropodium

Vorstehend ist der Unterschied zwischen einem Gonopodium (Bild links) und einem
Andropodium (Bild rechts) zu sehen. Foto: JAN-ERIC LARSSON

 

06 Analflosse_eines_Goodeiden-Männchens


Analflosse bei Goodeiden - Männchen
A = Andropodium
F = Flosse
I = Innerer Bewegungsmechanismus der Analflosse
Foto: aus MEYER, WISCHNATH, FÖRSTER

 

Mit nur einer Ausnahme (die Gattung Ataeniobius wurde bisher ausgenommen, jedoch haben neuere Forschungen, deren Ergebnisse mir zur Zeit aber noch nicht vorliegen, möglicherweise weitere Erkenntnisse gebracht) haben alle Gattungen der Goodeiden eine einmalige und charakteristische Form der Brutfürsorge entwickelt; nämlich die Ernährung der Embryonen im Mutterleib. Die Goodeiden sind lebendgebärende Fische, die aber - im Gegensatz zu Platys oder Guppys - nicht ovovivipar, sondern vivipar sind. Das bedeutet, dass sich die Jungfische die überwiegende Zeit nicht in einem Ei im Mutterleib, sondern freiliegend im Körper des Muttertieres entwickeln. Im Gegensatz z. B. zum Guppy, dessen Nachwuchs vom Dotter ernährt wird (Lecithotrophie) gibt es bei den Goodeiden die Matrotrophie. Das bedeutet, dass die Ernährung der Jungfische während der Trächtigkeit vom Muttertier gewährleistet wird.

 

09 Goodeidenjunges_im_Mutterleib

 

11 Trophotaenien_allgemein_mit_Erklarung
Trophotaenien
L = Anallippe
N = Nahrungsschnüre

 

Die Embryonen bilden, nachdem sie in der Eierstockhöhle der Mutter ihre Eihüllen verlassen haben, vor ihrer Afterflosse nährstoffaufnehmende Fortsätze aus, die Nährschnüre oder Trophotaenien genannt werden (trophe = Ernährung, taenia = Binde, Band).
Über diese oft verzweigten, arttypisch ausgebildeten Nährschnüre, die nicht fest mit dem mütterlichen Eierstockgewebe verwachsen sind, tauscht der Embryo unterschiedliche Stoffe mit dem Muttertier aus. Die Trophotaenien haften nach der Geburt noch gut sichtbar an den Jungfischen, werden dann aber innerhalb weniger Tage vollständig zurückgebildet.

 

Zoogoneticus tequila Trophotaenien
Trophotaenien von Zoogoneticus tequila

 

 

©Xenotoca eiseni 21 Seite 77 196
Gerade geworfenes Jungtier von Xenotoca eiseni mit deutlich sichtbaren Trophotaenien.
Entnommen: Aqualog Verlag, Titel: Alle Lebendgebärenden,
Foto von: UWE WERNER

 

 

©Xenotoca eiseni 20
Geburt eines Jungtieres von Xenotoca eiseni mit schon sichtbaren Trophotaenien.
Entnommen: Weltbild Verlag, Titel: Süßwasserfische der Welt,
Foto von: RICHTER

 

 

©Xenotoca eiseni 05 Seite77 193
Geburt eines Jungtieres von Xenotoca eiseni mit schon sichtbaren Trophotaenien.
Entnommen: Aqualog Verlag, Titel: alle Lebendgebärenden,
Foto von: U. WERNER

 

Bedingt durch die ständig zunehmende Industriealisierung und Intensivierung der Landwirtschaft Mexikos kommt es in weiten Teilen dieses herrlichen Landes (so auch im Lebensraum der Goodeiden) zu immer größerem Wasserverbrauch. Als Folge davon sind viele Biotope gefährdet, stehen vor der Vernichtung oder sind schon gar nicht mehr vorhanden. Auch wenn viele Goodeiden in der Lage sind, kurzzeitig in verschmutzten Restwasserflächen zu überleben, trägt dieser Umstand sicher nicht zu einer langfristigen Erhaltung bzw. Erhöhung der Populationen zur Arterhaltung bei.
Manche Arten (z. B. Ameca splendens) leben nur in einem einzigen Gewässer (endemisch). In diesen Fällen können stärkere Umweltveränderungen oder menschliche Eingriffe in kürzester Zeit zu einer Ausrottung einer ganzen Art oder Gattung führen.

 

Nachstehend ein Überblick über die Bestandssituation der einzelnen Goodeiden-Arten:

von John Lyons, University of Wisconsin Zoological Museum, Madison Species Status Comments (Recent Synonyms)
 

Allodontichthys hubbsi

seit 2000 gefährdet

seit 2000 stabil

Allodontichthys polylepis

ausgestorben?

seit 2000 keine Fundmeldungen

Allodontichthys tamazulae

verwundbar seit 2000

seit 2000 stabil

Allodontichthys zonistius

seit 2000 verwundbar

seit 2000 stabil

Alloophorus robustus

seit 2000 verwundbar

seit 2000 geringfügig rückläufig

Allotoca catarinae

seit 2000 verwundbar

seit 2000 stabil

Allotoca diazi
(Syn. Neoophorus diazi)

gefährdet

nur Restpopulation

Allotoca dugesii

seit 2000 gefährdet

seit 2000 rückläufig

Allotoca goslinei

ausgestorben?

seit 2004 keine Fundmeldungen

Allotoca goslinei

ausgestorben?

seit 2004 keine Fundmeldungen

Allotoca maculata

gefährdet

nur Restpopulation

Allotoca meeki

sehr gefährdet

nur Restpopulation

Allotoca zacapuensis

sehr gefährdet

stabil, aber sehr selten

Ameca splendens

gefährdet

2 neue Populationen gefunden

Ataeniobius toweri

gefährdet

seit 2000 stabil

Chapalichthys encaustus

verwundbar

rückläufig im Chapala-See

Chapalichthys pardalis
(Syn. Chapalichthys peraticus)

seit 2000 gefährdet

seit 2000 stabil

Characodon audax

gefährdet

neue Population gefunden

Characodon garmani

seit 100 Jahren ausgestorben

seit 100 Jahren keine Fundmeldungen

Characodon lateralis

gefährdet

---

Girardinichthys multiradiatus

bedroht

seit 2000 stabil

Girardinichthys viviparus

gefährdet

nur Restpopulation

Goodea atripinnis
(Syn. G. gracilis, G. luitpoldi)

geringes Risiko

seit 2000 rückläufig

Hubbsina turneri
(Syn. Girardinichthys ireneae)

gefährdet

seit 2000 etwas rückläufig

Ilyodon cortesae

bedroht

seit 2000 rückläufig

Ilyodon furcidens
(Syn. I. xantusi, I. amecae

geringes Risiko?

rückläufig im Ayuquila-Fluss

Ilyodon whitei
(Syn. I. lennoni)

seit 2000 verwundbar

seit 2000 etwas rückläufig

Neoophorus regalis
(Syn. Allotoca regalis)

gefährdet

rückläufig, sehr selten

Skiffia bilineata
(Syn. Neotoca bilineata)

gefährdet

seit 2000 stabil

Skiffia francesae

ausgestorben

Aquarienpopulationen vorhanden

Skiffia lermae

seit 2000 gefährdet

seit 2000 etwas rückläufig

Skiffia multipunctata

seit 2000 gefährdet

seit 2000 etwas rückläufig

Xenoophorus captivus

seit 2000 gefährdet

seit 2000 rückläufig

Xenoophorus resolanae

verwundbar

seit 2000 stabil

Xenotoca eiseni

gefährdet

gefährdet

Xenotoca melanosoma

bedroht

seit 2000 stabil

Xenotoca variata

geringes Risiko

stabil

Zoogoneticus purhepechus

seit 2000 gefährdet

seit 2000 stabil

Zoogoneticus quitzeoensis

seit 2000 gefährdet

seit 2000 etwas rückläufig

Zoogoneticus tequila

gefährdet

nur eine kleine Population

Insgesamt: 39 Arten – 4 ausgestorben (2 ungewiss); 22 gefährdet; 3 bedroht; 7 verwundbar; 3 geringes Risiko (1 ungewiss)
 

Aktualisiert von:
Dominguéz-Dominguéz, O., N. Mercado-Silva, and J. Lyons. 2005. Conservation status of Mexican goodeids: Problems, perspectives, and solutions. Pages 515-523 in M. C. Uribe and H. J. Grier, editors.  Viviparous fishes. New Life Publications, Homestead, Florida.

 

Grundsätzlich sind Goodeiden nicht schwierig zu pflegende und zu züchtende Aquarienfische. Wie üblich bei einer allgemeinen Regel gibt es aber auch hier Ausnahmen. Einige Arten, wie z. B. die sehr schönen Girardinichthys viviparus, fordern dem Aquarianer alles ab, während andere, zum Beispiel der mit passendem Artnamen versehene Alloophorus robustus, wirklich robust und zäh ist. Das sind Charaktere, die eine gemeinsame Pflege solcher Arten nicht gestatten.

Bei der Haltung von Goodeiden im Aquarium sind daher einige Dinge zu beachten: Für kleinere, friedliche Arten reichen Aquarien von ca. 60 Liter aus (5 Liter Wasser pro Fisch sollte ein ungefährer Maßstab sein). Größere, friedliche Fische sollten in Becken mit mindestens 80 cm Länge gehalten werden (auch hier 5 Liter Wasser pro Fisch als Maßstab). Je größer das Becken, desto einfacher die Haltung Dieser Satz gilt hier genauso, wie eigentlich in der gesamten Aquaristik. Es ist nicht erforderlich, die Tiere nur in Artbecken zu pflegen. Viele Gattungen können bedenkenlos auch im Gemeinschaftsbecken gehalten werden. Einzelheiten hierzu werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt. Es sollte jedoch immer auf eine ausreichende Bepflanzung geachtet werden, damit sich einzelne Tiere bei Bedarf dorthin zurückziehen können.
Bei den Wassertemperaturen ist zu unterscheiden zwischen Arten, die ohne Heizung auskommen und lediglich 17 °C bis 22 °C Wassertemperatur benötigen und Arten, die es wärmer haben möchten (bis ca. 28 °C bei Ataeniobius toweri). Einzelheiten hierzu werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt.

Bei der Wahl der Beleuchtung ist ein eher gedämpftes Licht zu empfehlen, da die Goodeiden in der freien Natur meistens in eher diffusen Gewässern mit Oberflächenbewuchs und / oder zahlreicher, teilweise überhängender Ufervegetation leben.
Bei der Filterung ist darauf zu achten, dass es hierdurch nicht in jedem Falle zu starken Wasserbewegungen kommt, da einige Arten in stehenden Gewässern beheimatet sind und demgemäß ruhiges Wasser bevorzugen. Einzelheiten hierzu werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt.

Die Wasserwerte sind allgemein nicht von besonderer Bedeutung. Das Wasser sollte hart sein und der ph-Wert des Wassers sollte mindestens im neutralen (7), eher aber alkalischen (bis 9) Bereich liegen. Ich selbst pflege Goodeiden bei ph 8, Härte 15°. Das Wasser wird wöchentlich zu ca. 25-30% (ohne Aufbereitungsmittel) gewechselt.

Die Ernährung der Goodeiden bereitet keine Probleme; jedoch sollte es für jeden Halter selbstverständlich sein, abwechslungsreiches Futter zur Verfügung zu stellen. Zwar haben sich einige Arten auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert (Lebendfutter, Pflanzennahrung), aber im Aquarium werden die Tiere meistens zu Allesfressern.

Als Grünfutter hat sich (neben Algen) überbrühter Blattspinat bewährt. Vorteilhaft ist es auch, in den Aquarien an einigen Stellen Algen wachsen zu lassen. Diese natürliche Futterquelle wird von den Goodeiden gerne angenommen. Als Lebendfutter haben sich Artemia, kleine Wasserflöhe, Mückenlarven (schwarz, weiß, rot) usw. bewährt; wobei man bei den lebenden roten Mückenlarven allgemein vorsichtig sein sollte. Es sind schon Fälle bekannt geworden, wo sich bei zu reichlicher Fütterung von lebenden rote Mückenlarven sich diese durch den Magen und die Haut der Fische nach außen gefressen haben.

Fütterung mit hochproteinhaltiger Kost kann möglicherweise zu schädlichen Auswirkungen auf die Fortpflanzung führen. Zumindest wird dieses von anerkannten Goodeiden-Züchtern manchmal so gesehen. Hier werden aber sicher nur die eigenen Erfahrungen weiterhelfen.
Bei der Gattung Alloophorus ist von Zeit zu Zeit die Gabe von lebenden Futterfischen zur artgerechten Haltung wohl nicht zu vermeiden. Möglicherweise ist es sogar Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht. Einzelheiten zur Ernährung werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt.

Ratsam ist es, den Goodeiden wöchentlich einen Fastentag zu gönnen. Während eines Urlaubs schaden auch mehrere Fastentage nicht. Ausgewachsene Tiere lasse ich im Sommer auch schon mal 1 Woche fasten. Während dieser Zeit fressen die Tiere dann vermehrt Algen. Bei Jungfischen sollte in den ersten Wochen nach der Geburt jedoch durchgefüttert werden. Hier könnten sich Fastentage unter Umständen negativ auf die Entwicklung auswirken. Oft können Versäumnisse am Anfang später nicht mehr vollständig ausgeglichen werden.
Die Zucht von Goodeiden variiert je nach Gattung und Art von einfach bis schwierig. Einzelheiten hierzu werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt. Anfänger mit der Zucht von Goodeiden werden im Vergleich mit anderen Lebendgebärenden Zahnkarpfen einen Unterschied feststellen. Viele Goodeiden legen eine Ruhepause während der Wintermonate ein. In dieser Zeit gebären sie entweder überhaupt nicht oder nur in größeren Abständen.

Gegen Krankheiten scheinen Goodeiden bei artgerechter Haltung relativ immun zu sein. Zumindest zeigen sie sich weniger anfällig für Krankheiten als die meisten anderen Gattungen. Probleme könnte es bei zu warmen Haltungsbedingungen geben. Hier kann es in seltenen Fällen zu der gefürchteten Fischtuberkulose kommen. Insbesondere die Gattungen Goodea und Zoogoneticus sind hier hervorzuheben, bei denen die Fischtuberkulose durch äußere Geschwüre sichtbar wird. Letztlich sind hiervon befallene Tiere nicht zu retten. Regelmäßiger Wasserwechsel und kühle Wassertemperaturen seien an dieser Stelle als gute Vorbeugung zur Krankheitsverhinderung genannt. Einzelheiten hierzu werden bei der Beschreibung der jeweiligen Arten genannt.

Die Gattungseinteilung innerhalb der Hochlandkärpflinge ist recht kompliziert und damit auch nicht immer unumstritten. Ein wichtiges Gattungsmerkmal sind die Nährschnüre (Trophotaenien) der Embryonen. Weitere Kriterien sind die Bezahnung und auch die Karyotypen (Chromosomenstruktur).
Bei der Gattung Goodea ist wohl schon jetzt davon auszugehen, dass es bei einer kommenden Gattungsrevision zu Änderungen kommen wird. Es wird bei der Gattung Goodea wohl nur die Art Goodea atripinnis Bestand haben (als weitere Arten wurden genannt: Goodea atripinnis martini, Goodea atripinnis luitpoldi).

Auch wird wohl die Gattung Ataeniobius (mit der einzigen Art toweri) der Gattung Goodea zugeschlagen. Ataeniobius toweri hieße dann künftig Goodea toweri.

 

Verbreitungsgebiete und Biotope der Goodeiden

Gattung

Verbreitung

Biotop

Allodontichthys

Colima, Jalisco

schnell fließende Bäche, Flüsse
(unter Steinen)

Alloophorus

Michoacán

Seen, Bäche, Sümpfe

Allotoca

Jalisco, Guanajuato, Michoacán

Teiche, Gräben

Ameca

Jalisco

Quellteiche

Ataeniobius

San Luis Potosi

Laguna La Media Luna

Chapalichthys

Jalisco, Michoacán

Staubecken, Teiche, Seen

Characodon

Durango, SW-Coahuila

Bäche

Girardinichthys

Mexiko D.F., Michoacán

Bäche, Quellseen

Goodea

Aguascalientes, Guanajuato, Jalisco, Michoacán, Nayarit, Quetetaro, Zacatecas

alle Biotope stehender und
fließender Gewäasser

Illyodon

Colima, Guerrero, Jalisco,
Mexiko D.F., Michoacán,
Morelos, Nayarit, Puebla

schnell fließende Bäche und Flüsse
(Freiwasser)

Skiffia

Guanajuato, Jalisco, Michoacan

Tümpel, Teiche, Gräben

Xenoophorus

San Luis Potosi

Bäche, Flüsse

Xenotaenia

Colima, Jalisco

Bäche, Flüsse

Xenotoca

Guanajuato, Jalisco, Michoacán,
Nayarit

Flüsse, Seen, Staubecken, Sumpfgebiete

Zoogoneticus

Guanajuato, Jalisco, Michoacán

Kanäle, Seen

 

 

Phylogenetische¹ Verwandtschaftsverhältnisse bei den mexikanischen Hochlandkärpflingen

In einer wissenschaftlichen Arbeit von Omar Dominguez* und Ignacio Doadrio** wurden die Verwandtschaftsverhältnisse mit Hilfe des Mitochondrialen cytochrome b Gens innerhalb der Goodeiden untersucht.

1 Phylogenetik beschäftigt sich mit der Analyse und dem Vergleich von Genen, um deren Verwandtschaft zu bestimmen.

* Universität von Michocàn / Mexiko

** Naturkundliches Nationalmuseum Madrid / Spanien

1.
Die Familie der Goodeidae umfasst 20 Gattungen mit 42 Arten von Süßwasserfischen, die lokal begrenzt nur im Südwesten der USA bzw. im mexikanischen Zentralhochland der Mesa vorkommen.

Die Gattungsfamilie der Goodeidae ist in zwei Unterfamilien aufgespalten:

a)
die Unterfamilie der Empetrichthyina; sie bewohnt das große Becken im Südwesten der USA. Diese Unterfamilie besteht aus zwei Gattungen mit vier Arten, sowie verschiedene Unterarten. Diese bewohnen bzw. bewohnten  sehr spezielle Habitate in kleinen Quellen / Quellteichen und sind häufig in der Wildnis ausgestorben oder zumindest stark gefährdet.

b)
die Unterfamilie der Goodeinae (Goodeiden) umfasst 18 Gattungen und kommt fast ausschließlich im Zentralen Hochland von Mexiko vor.

Diese Region hat seit dem frühen Miozän (Erdzeitalter) eine ausgedehnte vulkanische und tektonische Aktivität. Diese geologischen Aktivitäten bewirken einen komplexen Wasserhaushalt (Hydrologie), deren historische Zusammenhänge schwer zu interpretieren sind. Mit Hilfe der Goodeiden und modernen Techniken kann man nun eine neue paleohydrologische Hypothese aufstellen. Diese kann als Modell für die Zusammenhänge herhalten, weil die Goodeiden seit dem Miozän auf diesem räumlich beschränkten Gebiet des Zentralhochland von Mexiko dauerhaft beheimatet sind und ihre Verbreitung dort hoch spezialisiert ist. Sie besetzen alle vorhandenen Ökosysteme, die ständig Wasser führen.

Die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb des Goodeiden-Stammbaums zeigt Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Vorkommen, die aufgrund des begrenzten Vorkommens klar aufgezeigt werden können. Diese Konstellation ermöglicht es zudem, die biogeographische Vergangenheit des mexikanischen Hochlands zu verstehen.

Ferner dienen die Hochlandkärpflinge als eine Art Präzedenzfall, um einige Aspekte der Evolutionsbiologie, wie die ganz besondere Form ihres Lebendgebärens und die Weiterentwicklung ihrer Fortpflanzung, zu untersuchen.

Die Goodeiden haben innere Befruchtung, sind lebendgebärend und haben einen echten Austausch von Nährstoffen im Mutterleib (Matrotrophie); im Gegensatz zu den Empetrichthys, die eine äußere Befruchtung von Eiern haben und die sich selbst versorgenden Embryos (Lecitrophie).

Die Entwicklung des Lebendgebärens ist mit verschiedenen morphologischen Charaktereigenschaften verbunden, die eine Basis für die verschiedenen Klassifikationen darstellen und sie haben verschiedene evolutionäre Zusammenhänge.

Die Matrotrophie und die Form der Trophotaenien (Nährschnüre) sind Errungenschaften eines embryonalen Entwicklungs-prozesses. Diese sorgen für die Aufnahme der Nährstoffe und repräsentieren die wichtigste embryonale Komponente zur Plazenta (WEBB,1988). Die Gestalt, Form, Größe und Struktur der Trophotaenien werden gebraucht, um die Tendenzen in dieser Evolution festzulegen bzw. zu bestimmen.

Dieses phylogenetische Gerüst für Goodeiden wird dringend benötigt, weil das rapide Verschwinden der Habitate und Biotope und der damit verbundene Verlust der lokalen Populationen aufgrund von Umweltzerstörung, Absenken des Wasserspiegels durch übermäßigen Wasserverbrauch, aber auch Faunenverfälschung - beispielsweise durch das Aussetzen fremder Fischarten (z. B. Tilapien) - haben katastrophale Auswirkungen auf die Goodeidenbestände.

Einige Arten, wie Characodon garmani, sind schon ausgestorben. Andere, wie Skiffia francesae und Zoogoneticus tequila leben noch nur bei Hobbyaquarianern und in einigen Zoos.

Etliche Arten und verschiedene Lokaltypen / Populationen gelten als stark gefährdet bzw. schon verschollen.

11 Goodeidenarten sind nach offiziellen mexikanischen Angaben bedroht oder gefährdet. Private Organisationen, die sich damit befassen, sehen nur noch 4-5 Arten als sicher an, der überwiegende Teil gilt zumindest als gefährdet.

Vorangegangene Analysen der Phylogenetik von Goodeiden basierten auf morphologischen Untersuchungen und Fortpflanzungsmerkmalen (ALVAREZ DEL VILLAR,1970; DE BUEN,1941; HUBBS & TURNER,1939). Einzig WEBB (1998) benutzte molekulare Daten, um die Phylogenetik dieser Tiergruppe zu untersuchen.

Dieser Autor analysierte ein Fragment von 627 bp inklusive eines Teils der mitochondrialen cytochrom-c-oxidase und das 16S Ribosoale RNA Gen nach einem Entschlüsselungscode von GRUDZIEN (1992).

Wie immer diese molekularen Daten aussahen, die Rekonstruktion der Goodeidenphylogenetik basierte auf einer Kombination des morphologischen und molekularen Charakters (WEBB,1998). Diese Analyse ergab sieben taxometrische Stammbäume in der Unterfamilie der Goodeinae: Chapalichthyini, Girardinichthyini, Goodiini und Ilyodontini, sowie die Gattungen Characodon, Skiffia und Zoogoneticus.

Zur Einführung einer stabilen phylogenetischen Hypothese innerhalb der Goodeiden wurden alle Daten und Fakten zusammengetragen, die bisher bekannt waren; dazu die neuen Untersuchungen, die größtenteils im Habitat der Goodeiden vorgenommen wurden, um eine möglichst breite Basis für die zu untersuchenden Verzweigungen und Verästellungen dieser Fischfamilie zu bekommen.

Die Autoren benutzten die vollständige cytochrom-b-Sequenz für die genaue Analyse der phylogenetischen Verwandtschaftsverhältnisse der Goodeiden. Das cytochrom-b-Gen war sehr hilfreich beim Entschlüsseln des phylogenetischen Musters innerhalb der Zahnkarpfen, zu denen die Goodeiden seit den letzen 20 Millionen gehören (LYDEARD & ROE, 1997).

Die neue phylogenetische Hypothese steht im Vergleich zur gegenwärtig auf hauptsächlich morphlogisch basierender Klassifikation und versucht damit eine plausible evolutionäre und biogeographische Geschichte der Goodeiden aufzuzeigen. In der Summe wurde die Hypothese angewandt, um die Evolution der Trophotaenien zu erklären und um phylogenetische Gemeinsamkeiten der Fortpflanzungsmerkmale innerhalb der vorhandenen Gruppen der Goodeidenfamilie zu identifizieren.

- wird fortgesetzt -
 

 

 

Die Literatur wurde zusammengestellt von:
508-Kees de Jong

 

Goodeidae allgemein:

(1990) : Hooglandkarpers II. Poecilia Nieuws  (3): 51-52

(1990) : Hooglandkarpers II. Poecilia Nieuws  (4): 61-63

(1990) : Hooglandkarpers. Poecilia Nieuws  (2): 13-14

(1990) : Brood records. Livebearers (111): 36-38

(1991) : Brood records. Livebearers (117): 42-44

(1991) : Brood records. Livebearers (115): 34-36

(1992) : Brood records. Livebearers (121): 33-36

(1992) : Brood records. Livebearers (126): 41-44

(1992) : Brood records. Livebearers (123): 37-40

(1993) : Brood records. Livebearers (131): 24-28

(1993) : Brood records. Livebearers (129): 32-36

(1994) : Brood records. Livebearers (134): 27-31

(1995) : ALA brood records. Livebearers (139): 22-31

D. Bork (1990) : Goodeiden - wie sie zu uns kamen und wie sie zu beliebten Aquarienfischen wurden. ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen  (3): 9-11

D.E.  Boruchowitz (2003) : Livebearing from A to Z. Tropical Fish Hobbyist  (May): 94-98

M. Brembach (1978) : Es geht auch ohne Gonopodium. DATZ  (8): 265-267

C. Brüning (1910) : Amerikanische Zahnkarpfen III. Characodontinae. Wochenschrift für Aquarien und Terrarienkunde (9): 117-118

C. Brüning (1910) : Amerikanische Zahnkarpfen I. Allgemeine Übersicht. Wochenschrift für Aquarien und Terrarienkunde (4): 3-6

B.  Clarke (1983) : Goodeids I have known. Livebearers  (67): 9-10

J. Dawes (1997) : Goodeiden Teil 2: Die "Inside Story". Das Aquarium  (341): 12-15

J. Dawes (1997) : Goodeiden Teil 1: Einführung in die Familie Goodeidae. Das Aquarium  (340): 12-15

I. Dibble (2000) : Hobbyist Aqua Lab Conservation Project. Livebearers  (165): 9-15

I. Dibble (2001) : Hobbyist Aqua Lab Conservation Project - Part II. Livebearers  (166): 4-12

I. Doadrio & O. Domínguez (2004) : Phylogenetic relationships within the fish family Goodeidae based on cytochrome b sequence data. Molecular
Phylogenetics and Evolution  (31): 416-430

D. Gentzsch (1997) : Art- und Bestandshalterung und Patenschaften bei Wildformen Lebendgebärender Zahnkarpfen. DGLZ-Rundschau  (2): 34-36

R. C.  Griffiths (1989) : Brood record statistics of the ALA 1977-1988. Livebearers  (106): 5-10

C. Grimes (1980) : Birds do it, bees do it, but what about Goodieds?. Livebearers  (49): 2-4

T. A.  Grudzien, M.M. White & B.J. Turner (1992) : Biochemical systematics of the viviparous fish family Goodeidae. Journal of Fish Biology  (40): 801-814

P. Hartman (1984) : Transporting Goodeids. Livebearers  (75): 19-19

P. Hartman (1988) : Goodeid spawning statistics. Livebearers  (102): 5-10

H. Hieronimus (1995) : "Levend baren" wat is dat eigenlijk?. Poecilia Nieuws  (2): 22-27

M. Holly, H. Meinken & A. Rachow (0) : Goodeidae.   (): 970-

C.L.  Hubbs & C.L. Turner (1939) : Studies of the fishes of the order Cyprinodontes. XVI. A revision of the Goodeidae. Miscellaneaous Publications University of Michigan (42): 1-80

J.-C.  Imbeaullt (1983) : New interest in livebearing fishes: Goodeidae. Livebearers  (67): 8-9

K. Jakobs (1975) : Goodeidae (Hochlandkärpflinge), eine interessante Familie der Viviparen. Das Aquarium (2): 66-67

K. de Jong (2000) : Trends in de verspreiding van Goodeidae. Poecilia Nieuws (6): 108-113

B. Kabbes (1999) : Bedreigingsgraad van Hooglandkarpers. Poecilia Nieuws  (1): 8-10

M. Kempkes (2001) : Shock behaviour in Goodeids. Livebearers  (169): 20-21

J. Klungers (2003) : Ervaringen met het buiten houden van levendbarenden. Poecilia Nieuws  (1): 13-20

J. Klungers (2004) : Erfahrungen mit der Freilandhaltung von Lebendgebärenden. Das Lebendgebärenden Magazin (2): 15-22

D. Kunath (1986) : Die mexikanischen Hochlandkärpflinge, eine besondere Familie der Ordnung Zahnkarpfen. ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen  (1): 1-5

D. Kunath (1986) : Die mexikanischen Hochlandkärpflinge, eine besondere Familie der Ordnung Zahnkarpfen (Teil II). ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen  (3): 1-4

D. Kunath (1987) : Die Entwicklung der Aquarien-Population der Goodeiden-Arten. ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen  (3): 1-3

D. Kunath (1988) : Die mexikanischen Hochlandkärpflinge. DGLZ-Rundschau  (4): 13-17

D. Kunath (1989) : Die mexikanischen Hochlandkärpflinge, eine besondere Familie der Ordnung Zahnkarpfen (Teil II). DGLZ-Rundschau  (3): 4-7

P. Lambert (0) : The history of Goodeids in the aquarium. Viviparous  (19): 0-

J.K.  Langhammer (1983) : The lost treasure of the Aztecs Part V - recommended names for Goodeids. Livebearers (72): 3-9

J.K.  Langhammer (1995) : Skiffia francesae A fish on the edge of tomorrow! Can we save it?. Aquatic Survival (4): 15-19

J.K.  Langhammer (1999) : The lost treasure of the Aztecs. Livebearers  (156): 21-26

R.W.  Langton (1992) : Breeding fish for conservation - the role of the aquarist. Livebearers  (125): 5-18

J. Lombardi & J.P. Wourms (1985) : The trophotaenial placenta of a viviparous Goodeid fish. I. Ultrastructure of the internal ovarian epithelium, the  maternal component.. Journal of Morphology

J. Lyons (1999) : Officially protected livebearers in Mexico. Livebearers  (157): 4-7

J. Lyons et al (1995) : Index of biotic integrity based on fish assemblage for the conservation of streams and rivers in West-Central Mexico. Conservation Biology  (3): 569-584

J. Lyons et al (1998) : Decline of freshwater fishes and fisheries in selected drainages of west-central Mexico. Fisheries Management  (4): 10-23

J. Mangan (1996) : A survey of goodeid habitats. Livebearers  (141): 12-17

S.E.  Meek (1904) : The fresh water fishes of Mexico north of the Isthmus of Tehuantepec. Field Columbian Museum - Zoology  (5): 1-252

P.J.  Mellegers (2000) : Levendbarendheid, een inleiding. Poecilia Nieuws  (6): 101-107

P.J.  Mellegers (2000) : Kannibalen in de moederscoot Oöfagie, adelfofagie en matrofagie. Poecilia Nieuws (5): 78-81

M.K.  Meyer, K. Meyer & M. Wirth (1985) : Die viviparen Hochlandkärpflinge aus Mexiko 2. DATZ (`9): 389-391

M.K.  Meyer, K. Meyer & M. Wirth (1985) : Die viviparen Hochlandkärpflinge aus Mexiko. DATZ (8): 340-343

P. Miller (0) : A brief review of livebearing. Viviparous  (7): 0-14

R.R.  Miller (1986) : Composition and derivation of the freshwater fish fauna of México. Anales de la escuela nacional de ciencias biologicas  (30): 121-153

R.R.  Miller & J.M. Fitzsimons (1971) : Ameca splendens, a new genus and species of Goodeid fish from Western Mexico, with remarks on the classification of the Goodeidae. Copeia (1): 1-13

J. de Moree (1998) : De "tien geboden" voor het houden en kweken van Mexicaanse hooglandtandkarpertjes. Poecilia Nieuws  (5): 83-84

J. de Moree (2000) : Waterwaardigheden. Poecilia Nieuws  (4): 69-72

J. de Moree & K. De Jong (2002) : Discussiepunten over Goodeidae. Poecilia Nieuws  (2): 18-19

C. Naumann (1994) : Zum Artikel "Wurfhilfen bei Goodeiden und anderen lebendgebärenden Fischen", DGLZ-Journal 4/92. DGLZ-Rundschau  (3): 60-60

A.C.  Radda (1987) : Studien an cyprinodonten Fischen in Mexiko 2. Reise 1982 und 1983. DGLZ-Rundschau (3): 8-16

A.C.  Radda (1987) : Studien an cyprinodonten Fischen in Mexiko 3. Die Goodeiden. DGLZ-Rundschau  (4): 7-18

P. Schubert (0) : A possible reason for still born Goodeids. Viviparous  (8): 0-1

P. Schubert (1990) : Hochlandkärpflinge Goodeidae Jordan, 1880 - ein interessantes Betätigungsfeld. ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen  (1): 8-11

P. Schubert (1991) : Hochlandkärpflinge, ein Feuerwerk an Farbe bei grauen Fischen. Das Aquarium  (Februar): 4-8

E. Soto-Galera et al (1999) : Change in fish fauna as indication of aquatic ecosystem condition in Rio Grande de Morelia - Lago de Cuitzeo Basin, Mexico. Environmental Management  (1): 133-140

C.L  Turner (1933) : The unique nitritional organs in the embryos of the top minnows of the Mexican plateau. Science  (77): 93-94

M.R.  Tversted (2003) : Lage temperaturen en cyprinodonten. Poecilia Nieuws  (6): 86-89

M.R.  Tversted (2003) : Zahnkarpfen und niedrige Temperaturen. Das Lebendgebärenden Magazin  (2): 35-38

M.R.  Tversted (2003) : Niedrige Temperaturen und Karpfenfische. DGLZ-Rundschau  (3): 67-68

T. Uyeno, R.R. Miller & J.M. Fitszimons (1983) : Karyology of the Cyprinodontoid fishes of the Mexican family Goodeidae. Copeia  (2): 497-510

S.A.  Webb & R.R. Miler (1998) : A phylogenetic analysis of the Goodeidae.   (): 1-280

S.A.  Webb et al (2004) : Molecular phylogeny of the livebearing Goodeidae (Cyprinodontiformes). Molecular Phylogenetics and Evolution  (30): 527-544
L. Wischnath (0) : Unverfälscht: Hochlandkärpflinge aus Mexiko. ?  (): 164-169

L.  Wischnath (0) : Les vrais vivipares Des Goodéidés du Mexique. Aquarama  (): 9-14