MEEK, 1902 Zwei Arten werden in der Gattung Chapalichthys geführt: Während der Artstatus von Chapalichthys encaustus als gesichert gilt, ist noch nicht abschließend geklärt, ob Chapalichthys pardalis und Chapalichthys peraticus nicht ein und dieselbe Art sind. Die Fische sind erfreulich unproblematische Pfleglinge. Die Tiere besitzen einen relativ hohen Körper und einen kleinen Kopf. Bei den Männchen ist die Rückenflosse in Form und Größe ähnlich wie bei Ameca splendens und Xenoophorus captivus entwickelt; außerdem weisen sie einen gelben Saum am Hinterrand der Schwanzflosse auf. Temperaturen zwischen 18 °C und 24 °C werden toleriert, wobei auch hier tages- und jahreszeitliche Schwankungen erwünscht sind. In der Ernährung ist die Art anspruchslos, d.h. Flocken-, Frost- und Lebendfutter aller Art wird angenommen, wobei ein pflanzlicher Anteil nicht fehlen sollte. Daher sollte überbrühter Blattspinat als Ergänzungsfutter gereicht werden. Ebenso sollten Algen im Aquarium vorhanden sein, die ein zusätzliches Futter darstellen. Auch die Zucht über mehrere Generationen stellt kein Problem dar; die Tiere sind aber stark kannibalisch. Allerdings muss bei einer Haltung im Gesellschaftsbecken die hohe Aggressivität der Chapalichthys Arten gegenüber kleineren Fischen berücksichtigt werden. Typische Trophotaenien von Chapalichthys |