HUBBS & TURNER, 1937 Diese Gattung ist monotypisch. Wichtigstes Merkmal dieser Gattung im Gegensatz zu allen anderen Goodeiden sind die bei der Geburt fehlenden Trophotaenien des Embryos. Daher wurde diese Gattung als besonders primitiv und eigenständig angesehen. Nach den karyologischen, morphologischen und zoogeographischen Befunden aus Untersuchungen hat sich gezeigt, dass eine sehr enge Verwandtschaft zur Gattung Goodea besteht. Vermutlich wird bei einer kommenden Revision die Gattung Ataeniobius der Gattung Goodea zugeschlagen. Die neue Art hieße dann Goodea toweri. Im Gegensatz zu vielen anderen Goodeiden benötigt Ataeniobius Wassertemperaturen zwischen 26 °C und 28 °C. Die Tiere brauchen einen hohen Anteil an pflanzlicher Kost in ihrem Futter. Daher muss überbrühter Blattspinat als Ergänzungsfutter gereicht werden. In der Natur wird der Bodengrund aus Sand und Gestein gebildet und ist mit grünen Algen dicht überzogen. In der Uferregion kommen hauptsächlich Wasserlilien vor. Ataeniobius gehört aufgrund von negativen Umwelteinflüssen (Umweltverschmutzung, Biotopzerstörung) zu den bedrohten Gattungen. Die Zucht gelingt nicht jedem Pfleger. Außerdem sind trächtige Weibchen nur mit einiger Übung zu erkennen. |